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Abschied nach vier Jahrzehnten aktiver Politik

Joseph Maraite legte sein letztes offizielles Mandat nieder
Amtsschärpe an die erste Bürgermeisterin in Ostbelgien weitergereicht

Bilder, Reden, Berichte und Hintergründe zusammengestellt von Erwin Kirsch in Zusammenarbeit mit Norbert Meyers

Es war ein von langer Hand geplanter Rückzug - der ganz die Handschrift eines politischen Profis trug. Was denn auch zahlreiche Gäste zum Abschied von Joseph Maraite aus der aktiven Politik zu würdigen wussten. Mit dem Rücktritt als Bürgermeister gab der altgediente Politiker (mit mittlerweile 67 Jahren längst im Rentenalter) Ende Januar sein letztes Mandat ab. Und verhalf seiner Gemeinde Burg-Reuland zu einer historischen Premiere, immerhin trägt hier erstmals in Ostbelgien eine Frau die Bürgermeisterschärpe.

Angefangen hatte alles bei den Wahlen zur neuen Fusionsgemeinde im Herbst 1976, wenngleich Kandidat Joseph Maraite damals noch andern den Vortritt lassen musste. Aber nur sechs Monate später schaffte der gelernte Lehrer, damals schon beruflich in Brüsseler Kabinetten tätig, mit einem viel beachteten persönlichen Ergebnis den Sprung in den damaligen RdK, gefolgt 1984 vom Ministeramt in der ersten Exekutive, wo Joseph Maraite zwei Jahre später zum Vorsitzenden respektive Ministerpräsidenten aufstieg. Eine Funktion, die er bis 1999 innehatte, ehe der Eifeler nachfolgend seine Erfahrung für die CSP in die Parlamentsarbeit einbrachte.

Auf der kommunalen Bühne übernahm Joseph Maraite Anfang 1983 erstmals Verantwortung als Schöffe, ein Amt, das er bis 1991 gemeinsam mit seiner Ministerfunktion ausüben konnte, ehe er seine Zuständigkeiten in Burg-Reuland an Nikki Dhur weiterreichte, den Vater der heutigen Bürgermeisterin. Nach dem Tod von Peter Stellmann im Frühjahr 2003 engagierte Joseph Maraite sich dann wieder verstärkt in seine Heimatgemeinde, für die er seit Januar 2004 das Amt des Bürgermeisters bekleidete. Eine Ära, die nun endete, selbst wenn er dem Gemeinderat weiter als einfaches Mitglied angehört und weiter einige Dossiers betreut, die ihm besonders am Herzen liegen.

Zu seinem Abschied im Rahmen des Neujahrsempfang der Gemeinde im Saal „Zur alten Brücke“ in Lascheid konnte Joseph Maraite zahlreichen Wegbegleitern aus diesen vierzig Jahren Einsatz in und für Gemeinschaft und Gemeinde die Hände schütteln (hierunter ehemalige wie amtierende Präsidenten, Minister, Bürgermeister...). Und die vielen Gäste, teils auch aus dem nahen deutschen und luxemburgischen Grenzland, schätzten es erkennbar, mit einem guten Freund und Partner in Erinnerungen über das jahrelange Miteinander schwelgen zu können.

 

Bilder, Reden, Berichte

Beim Neujahrsempfang mit Verabschiedung:
Aktuelle Bilder von Erwin Kirsch >
Bilderschau: Ein Rückblick >
Erinnerungen an gute Freunde und Partner
Bilderschau: Angespitzt >
Ein Rückblick mit Illustration Robert Maaswinkel - nach Ideen von Norbert Meyers
Herbert Simon berichtet aus Lascheid: Ein Polit-Profi verabschiedet sich >
Ein Polit-Profi verabschiedet sich
Die Einladung >

Die Redebeiträge:
Joseph Maraite verabschiedet sich:
Abschiedsrede im O-Ton: Teil 1 > Teil 2 >
Seine Rede als Text >
Karl-Heinz Cornely,
Erster Schöffe und stellv. Bürgermeister im Namen des Kollegiums >
Isabelle Weykmans,
Ministerin der DG >

Weitere Pressebeiträge:
„Über Langeweile werde ich bestimmt nicht klagen.“meint Joseph Maraite im
Interview mit Arno Colaris und Christian Schmitz
im GrenzEcho vom 13. Januar 2017 >
Ehrenschöffe Nikki Dhur, eine Würdigung beim Jahresempfang der CSP >
Der Amtswechsel im BRF
Stephan Pesch berichtet von der Sitzung im Reuländer Gemeinderat >