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Ich war gewillt meine Bürgermeisterschärpe an den Nagel zu hängen

Joseph Maraite verabschiedet sich

Sehr verehrte Damen und Herren! Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Werte Gäste! Werte Nachbarn hier im Dreiländereck! Und vor allem: Liebe Freunde!

Eigentlich könnte ich hier und heute ja  den Titel des „Dschungelcamps“ bemühen, einer Trash-Show, die seit über zehn Jahren wie keine andere die Fernsehnation spaltet. Also... „ICH BIN EIN STAR - HOLT MICH HIER RAUS!“ Aber erstens habe ich mich nie als Star gefühlt. Und zweitens muss mich hier niemand rausholen - ich bin schließlich aus freien Stücken gegangen.

Und, seien wir ehrlich...Was gibt es eigentlich Schöneres für einen Politiker, selbst bestimmen zu können, dass er geht und wann er geht. So unterstreiche ich heute zum Auftakt eines: ICH WAR BEREIT, GEWILLT UND IN DER LAGE, meine
Bürgermeisterschärpe an den Nagel zu hängen.

Auch möchte ich mit Blick auf meine Nachfolgerin Marion Dhur und ihren femininen Charme im neuen Amt vor allem eines prognostizieren: Unter ihr blickt unsere Gemeinde mit Sicherheit [noch] schöneren Zeiten entgegen als unter mir.

Damit nicht genug... Seit mittlerweile genau zwölf Tagen weiß unsere Gemeinde nicht nur die einzige Bürgermeisterin in Ostbelgien an ihrer Spitze, sondern ebenso die allseits jüngste deutschsprachige Mandatsinhaberin . Mit nicht einmal fünfundvierzig Jahren! Ein politisches Alter, das der Gemeinde Burg-Reuland zweifellos interessante Perspektiven aufzeigt. Oder?!?
Und das in einer Gemeinde, die vor allem aufgrund ihrer geografischen Lage am scheinbar so weit entfernten Dreiländereck Belgien-Deutschland-Luxemburg über Jahrzehnte vielfach als tief provinziell belächelt wurde.
Dabei ist es Burg-Reuland, das in diesen Wochen in Ostbelgien buchstäblich Geschichte geschrieben hat.

Mit einer ebenso sachkundigen wie couragierten  Frau an der Spitze und einer weiteren im Kollegium, die beide mein vollstes Vertrauen genießen und die unsere Gemeinde weiter nach vorne bringen werden.

Als Leitgedanken möchte ich Marion Dhur zu ihrer Amtseinführung eine Aussage des amerikanischen Finanzdienstleisters Arthur „Art“ Williams mitgeben: „ICH SAGE DIR NICHT, DASS ES LEICHT WIRD. ICH SAGE DIR, DASS ES SICH LOHNEN WIRD.“

Und mit Blick auf meine beiden Vorrednerinnen kommt mir ein Zitat von Käte Strobel in den Sinn. Von der Ministerin, die unter den Kanzlern Kurt Georg Kiesinger und Willy Brandt in Bonn wirkte, ist folgendes Bonmot überliefert: „POLITIK IST EINE VIEL ZU ERNSTE SACHE, ALS DASS WIR SIE ALLEIN DEN MÄNNER ÜBERLASSEN KÖNNTEN.“

 
Weshalb auch mein einziges namentliches Dankeschön an die Adresse meiner Nachfolgerin geht...
Danke sage ich Dir, liebe Marion, im Namen Deiner Gemeinde für Deine Bereitschaft, Dich dieser Verantwortung zu stellen und für Deine Mitmenschen an Our und Ulf Deine Zeit und Energie als Bürgermeisterin aufzuwenden. Darüber hinaus verzichte ich ganz bewusst auf die Nennung von Titeln und Funktionen, Ämtern und Mandaten. Immerhin sind wir hier zum lockeren Austausch zusammengekommen - ohne jeden Fraktions- oder gar Koalitionszwang.

Betrachten Sie sich stattdessen allesamt einfach als freundschaftliche Wegbegleiter einer Person, die vor wenigen Tagen aus eigenem Antrieb ihren letzten verbliebenen Titel abgelegt hat und nun vor Ihnen steht als... Joseph Maraite.Oder vielleicht treffender noch: einfach als Joseph „us Reeland“.

 
Und was mich in diesem Moment ganz besonders freut, ist der Blick in Gesichter, die mir in rund vierzig politischen Jahren irgendwie, irgendwo, irgendwann begegnet und vielfach sehr vertraut geworden sind. Mal für kürzere, mal für längere Zeit haben Sie, werte Gäste und Freunde, aber ebenso liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meinen Weg begleitet oder gekreuzt.

Sie alle sind mir als wertvolle „Zeitgenossen“ in tiefer und dankbarer Erinnerung  geblieben. Erinnern möchte ich - stellvertretend für viele andere - vor allem an drei vortreffliche Freunde, die meinen politischen Weg in der Gemeinde mit Nachdruck und Weitsicht orientiert haben. So meine beiden rührigen Vorgänger im Bürgermeisteramt, René Greven, heute Ehrenbürgermeister, und der leider allzu früh verstorbene Peter Stellmann.

Und dann wäre da noch Johann Gennen, ebenso herzlicher wie rastloser Mitstreiter im Gemeindekollegium, der ebenfalls brutal aus unserer Mitte gerissen wurde. Dann danke ich aber gleichfalls generell all jenen, die seit der Fusion im Jahre 1977 ihre Zeit und Kraft für unsere Gemeinde eingesetzt und mir als Schöffe (seit 1983) und als Bürgermeister (seit 2004) beherzt, sachkundig und harmonisch zugearbeitet haben.

Sicherlich geht der Trend heute verstärkt zu politischer Individualität und Pluralität. Zwei Qualitäten, die aber gerade für die Gestaltung der Kommunalpolitik im ländlichen Raum ein ebenso traditionsreiches wie wertvolles Fundament darstellen. Dennoch scheint mir grundsätzlich „Politik ohne Partei“ auch in Ostbelgien wie die „Quadratur des Kreises“.

Vor allem um meinungsbildender Plattmacherei das Wasser abzugraben (gerade in den so genannten „social medias“), erachte ich das persönlich motivierte Bekenntnis zu einer parteipolitischen Strömung oder Kraft als wichtigen Aspekt unseres „modus vivendi“.

Vor diesem Hintergrund bin ich der Christlich-sozialen Partei, meiner CSP, rundum dankbar für die tatkräftige und vorbehaltlose Unterstützung, auf die ich in den vier Jahrzehnten aktiver Politik in und für Ostbelgien, in und für Burg-Reuland zählen konnte. Angefangen bei der Lokalsektion über die Fraktion bis hin zum Präsidium - überall habe ich Rückenwind für meine Arbeit spüren können.

Letztlich der bewährte Garant für bürgernahe Politik, die vor allem von dem über Jahrzehnte gewachsenen Gespür für die Anliegen und Sorgen der Menschen vor Ort beseelt wird. Gerade das sollte uns sowie vor allem der nun bereitstehenden nächsten Generation Ansporn genug sein, diesen Weg mit und für die Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gemeinde und Gemeinschaft entschlossen weiter zu gehen - verstärkt auch in konstruktiver Mitverantwortung diverser Partner.

Denn seien wir ehrlich... Ebenso wie „Politik ohne Partei“ in meinen Augen nur schwer umsetzbar sein dürfte,
ist „Politik ohne Partner“ gleichfalls undenkbar. Dass eine solche Partnerschaft in konstruktiver Offenheit und im zwanglosen Austausch einiges bewegen kann, haben wir - obwohl die kleinste und ärmste Gemeinde Ostbelgien - zweifellos durch bedeutende Verwirklichungen in den vierzig Jahren seit der Fusion untermauert.

Es gehört sicher zu meinem Lebensschicksal, freilich mehr noch zu meinem Lebensglück, Zeuge und Täter einer historischen Wende gewesen zu sein, die das komplexe Königreich Belgien in einen Föderalstaat verwandelt hat.Dass dabei gerade für Ostbelgien die Stunde des Aufbruchs schlug und es unter anderem mir zufiel, hierbei eine Zeit lang eine führende Rolle zu spielen, erfüllt mich rückblickend mit Freude und Dankbarkeit.

Was sich heute längst wie selbstverständlich Deutschsprachige Gemeinschaft und künftig noch selbstbewusster Ostbelgien nennt, war zur Zeit meines Lehrerstudiums das Zipfelchen eines Einheitsstaates, ein Teilchen der Wallonie und eine Wetterecke der Provinz Lüttich.
Wenn ich „Aufbruch“ sage, so war es zunächst ein holpriger, mühsamer und zäher, dann aber ein erfolgreicher und sogar furioser Aufbruch. Eine Zeit, in der wir uns immer wieder vom römischen Philosoph, Forscher und Stoiker Seneca haben leiten lassen. „NICHT WEIL ES SCHWIERIG IST, WAGEN WIR ES NICHT. SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN, IST ES SCHWIERIG.“

Ein produktiver Prozess, der jedoch nur möglich war dank der zahlreichen Kontakte, die wir alle, denen in dieser Zeit Verantwortung aufgetragen wurde, nach innen wie nach außen gepflegt  haben. Ihnen allen gilt in dieser Stunde mein herzliches Dankeschön.

 
Chers amis de longue date…

Mon intermède en français fut laborieux à rédiger ! D’enseignant, je suis tombé dans  le chaudron de la politique.
On m’avait dit qu’un homme politique pense d’abord à la prochaine élection, alors qu’un homme d’Etat pense, par priorité, à la prochaine génération. A la réflexion, je ne fus ni l’un ni l’autre !

Dans ce job, on vit l’éternel et très humain dilemme entre forces et besoins de l’égo et la grandeur de l’altruisme. Malgré l’évolution des sciences, disait Christian de Duve, notre prix Nobel de Médecine, beaucoup continuent souvent à voir le monde comme au Moyen Age.

C’est surtout en matière de démographie que la cécité est la plus forte. Mais nous, qui nous disons gestionnaires de la chose publique, que pouvons-nous y faire ? Avons-nous un rôle en cette matière ?
Notre petite communauté germanophone peut-elle réguler ces phénomènes mondiaux ?

Le plus simple, c’est de croire la chose impossible et puis, de s’endormir sur ses deux oreilles !

Mais, j’ai la profonde conviction que l’autorité communale, premier échelon de l’organisation démocratique, peut être actrice de l’adéquation de nos sociétés aux défis nouveaux qui se profilent et qui, déjà, s’expriment via les réseaux sociaux, nouveaux vecteurs de changement.

Ce sera en premier lieu à nos écoles, associations de toute nature, conseils communaux, mouvements de jeunesse et tutti quanti d’armer l’esprit critique de nos citoyens pour leur apprendre à filtrer la multitude des informations que notre société
digitale va et déjà nous reserve et parfois nous énerve.

SENÈQUE disait: « CE N’EST PAS PARCE QUE LES CHOSES SONT DIFFICILES QU’ON N’OSE PAS. C’EST  PARCE  QUE  ON  N’OSE  PAS QU’ELLES SONT DIFFICILES. »

Osons !

 
Nunmehr drehe ich eine wichtige Seite in meinem Lebensbuch - nach summa summarum vierzig Jahren im politischen
„Schaufenster“ zwischen Ouren und Grüfflingen, aber ebenso zwischen Eupen, Brüssel und Namur sowie bei herzlichen Begegnungen mit meinen Nachbarn in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie besonders im Großherzogtum Luxemburg.
Allesamt Landstriche, in denen ich mich bei meinen Besuchen stets ungemein wohlfühle und die vor allem dank des regen menschlichen Austauschs über Grenzen hinaus für mich längst auch zu einem Stück Heimat geworden sind.

Vier Jahrzehnte im öffentlichen Leben... Unbestritten eine lange und eine bewegte Zeit, für deren Erfolg eines oder treffender: einer entscheidend war... - der Wähler. Denn ohne den Wähler, diesen Souverän der Demokratie, wären wir Politiker nichts.

Und so ist es schön zu wissen, dass über all die Jahre viele tausend Männer und Frauen, mir immer wieder ihr Vertrauen geschenkt haben. Hierunter ohne jeden Zweifel zahlreiche „Wiederholungstäter“.

Im Rückspiegel betrachtet hoffe ich, dass ich in meinem politischen Wirken einen Großteil dieses Vertrauens zurückzahlen konnte. Dass es unmöglich ist, stets alle Wünsche zu erfüllen, liegt freilich auf der Hand; Politik ist nun mal kein Wunschkonzert.

Geleitet in meinem politischen Engagement - gerade auch hier vor der eigenen Haustür - hat mich immer das Bemühen, möglichst viel für viele zu erreichen.

Ungeachtet der Grenzen, die uns strukturell und materiell, finanziell und personell vorgegeben sind. Irgendwann hat mich mal ein Freund mit einem Seelsorger verglichen, da mir offenbar die Sorgen der Menschen regelrecht auf der Seele brennen.
Oder zumindest sehr am Herzen liegen.  Und diese Sorgen fühlen sich auf den ersten Blick mitunter recht unscheinbar oder nebensächlich an - zumindest aus Sicht des angesprochenen Politikers.
Für einen Bürgermeister jedoch gibt es gerade in der eigenen Gemeinde keine unscheinbaren Nebensächlichkeiten!

Hier ist buchstäblich alles von Belang... Möglichst zu jeder Tag- und Nachtzeit! Hier gewinnt die spontane Unterstützung beim Antrag auf Witwenrente oder das offene Ohr bei den Auflagen für eine Baugenehmigung wie selbstredend überdimensionalen Stellenwert.

Sorgen und Nöte, Probleme und Zwänge, die die Bürgerinnen und Bürger nicht selten vor der Tür „ihres“ Bürgermeisters abladen.


Auf der Zielgeraden meiner politischen Laufbahn sei bewusst auch ein Blick über den Tellerrand erlaubt - gerade für den langjährigen Politiker einer Gemeinde und einer Gemeinschaft an Sprach-, Kultur- und Landesgrenzen.
Es gehört zum Glück meiner jahrelangen Amtszeit, dass sich hier die nationale und die lokale Dimension auf eine symbolische Weise berühren, die auch mein Herz unmittelbar trifft.

Das Europadenkmal in Ouren, das den Gründervätern der EU gewidmet ist, steht seit dem 22. Oktober 1977, also ebenfalls seit genau vier Jahrzehnten, auf dem Boden der Gemeinde, deren Bürgermeister ich war. Ein Denkmal, das nicht nur als Zeitzeichen für die neue geopolitische Nähe unter  guten Nachbarn steht, sondern in gleichem Maße für die geistige Öffnung der Menschen in Ostbelgien im Zuge der beständig gewachsenen Autonomie unserer  Gemeinschaft und unserer Gemeinden.

Zwischen dem belgisch-deutsch-luxemburgischen Dreiländereck im Süden und dem belgisch-deutsch- niederländischen Dreiländereck im Norden hat die über bittere Jahrhunderte hin und her geschobene Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten erstmals zu sich selbst gefunden - und zu einem Stück Heimat.
So wie es bereits im achtzehnten Jahrhundert der westfälische Augenarzt und Schriftsteller Heinrich Jung-Stilling treffend formuliert hat:
„DIE BEIDEN SCHÖNSTEN DINGE SIND DIE HEIMAT, AUS DER WIR STAMMEN, UND DIE HEIMAT, NACH DER WIR WANDERN.“

In diesem Sinne bin nicht nur ich zu der Überzeugung gelangt, dass Ostbelgien zu Hause angekommen ist.

So drängt sich zum Schluss im Grunde nur noch eine Frage auf: Was bleibt...?!? Zweifellos deutlich weniger Verpflichtungen - Was besonders auch eine Person freuen dürfte...


Ein letztes Dankeschön geht in diesem Kontext an einen Menschen, der in meinem Leben stets ungemein wertvoll war, dabei jedoch niemals im Vordergrund gestanden hat. Ganz im Gegenteil! Es ist dies meine Schwester Antonia, die im Grunde meinen ganzen langen Weg in irgendeiner Weise mitgegangen ist und die immer ein wichtiger Anker in meinem Leben und Wirken war. Gerade wenn mein Weg nach zahlreichen, meist aufreibenden Terminen und Kontakten, Gesprächen und Verpflichtungen quer durch Ostbelgien und oft weit darüber hinaus zurück nach Burg-Reuland führte, zu unserem Elternhaus am historischen „Peckeneck“.

Aufrichtig Dankeschön für Dein offenes Ohr und Dein Verständnis gerade in bewegten Momenten! Zudem gilt meiner Schwester mein Dank für Ihren ebenso prompten wie vorbildlichen Einsatz an Waschmaschine und Bügelbrett. Ja... Antonia war letztlich dafür verantwortlich, dass ich stets geschniegelt und gestriegelt durchs Leben ging.
Ein Dienst, den Du immer als selbstverständlich erachtet hast - und den ich auch gerne weiter in Anspruch nehmen, selbst wenn die textilen Zwänge nicht mehr ganz so streng sind und ich etwas legerer durchs Leben gehen kann.

Schließen möchte ich, wie könnte es wohl anders sein, mit zwei Aussagen, die mir in all den Jahren immer wichtig und wertvoll erschienen  sind.

Ganz gleich ob in der Politik oder im Alltag, ob im Dienst oder in der Freizeit, ob in der weiten Welt oder zu Hause.

Da wäre zunächst einmal die Weisheit des irischen Schriftstellers und Kunstkritikers George Moore.
„DER MENSCH BEREIST DIE WELT AUF DER SUCHE NACH DEM, WAS IHM FEHLT. UND ER KEHRT  NACH HAUSE ZURÜCK, UM ES ZU FINDEN.“
Und dann wäre da noch ein Zitat des deutschen Juristen und Professors Ronald Schmid, das mir besonders am Herzen liegt und das ich mit einem ganz persönlichen Wunsch verbinden möchte. „DIE SCHÖNSTE REISE IST DIE EINES KINDES IN DAS LAND SEINER FANTASIE.“

Und so wünsche ich allen Politikern hier und heute, die - im Gegensatz zu mir - weiterhin in ihrem Amt gefordert sind, vor allem viel Fantasie bei der Ausübung ihrer politischen Pflichten und Aufgaben. Mit diesem Wunsch einher geht ein letztes Dankeschön an Sie alle, die Sie heute gerne den Weg nach Lascheid gefunden haben - in den südlichsten Zipfel Ostbelgiens.

An Sie alle, die Sie mir in vierzig Jahren erlebter und gelebter Politik gerne Stütze und Ratgeber, Partner und Freund waren.
Und der jungen Generation möchte ich zurufen: Verschanzt euch nicht hinter Facebook und Twitter, hinter Parolen und Pamphleten, hinter „alternativen Fakten“ und bösen „fake news“. DENN SPRACHLOSIGKEIT IST DER SARGNAGEL DER DEMOKRATIE. Meldet euch zu Wort... laut und kräftig! So wie wir es früher auch getan haben.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine ungetrübte und friedvolle Zukunft!

Zudem Glück, Gesundheit und Gelassenheit.

AUF WIEDERSEHN! AU REVOIR! TOT ZIENS! GOODBYE! SERVUS! ADIEU! TSCHÜS!


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